Auf einem großen Lager braucht man viel Holz. Und weil wir dieses Jahr in Göttingen das Pfingstlager ausrichten, fand am Wochenende vom 10. bis zum 12. Januar das Holzschlagwochenende statt. Dazu sind aus ganz Deutschland andere Pfadfinder mit und ohne Kettensägenschein angereist, um uns dabei zu helfen, genug Bäume zu fällen. Dieses Holz werden wir dann zum Beispiel benutzen, um Feuer zu machen oder die Jurtenburg aufzubauen.

Am Freitagabend ging das Wochenende los und es gab gemeinsames Abendessen.

Am nächsten Morgen stießen dann noch viele aus Göttingen hinzu und wir machten uns auf den Weg nach Waake. Insgesamt waren wir um die fünfzehn Rot-blaue.

In Waake trafen wir auf Lars und einen seiner Angestellten, Julius, die uns beim Fällen helfen wollten.

Ingesamt haben wir an dem Vormittag dann etwa hundert Bäume gefällt und in lange Stämme geschnitten. Es waren fünf Leute, die die Bäume gefällt haben, wir anderen haben sie aus dem Wald getragen, vermessen und gestapelt.

Nachdem wir wieder in Göttingen waren, stießen auch die jüngeren für den Singeabend zu uns. Bis spät in die Nacht wurde gesungen und erzählt.

Deswegen haben wir am Sonntagmorgen auch etwas verschlafen.

Alles in allem war es ein sehr erfolgreiches Wochenende.

Meine persönliches Highlight war, dass ich so viele gesehen habe, die eigendlich inaktiv sind, aber trotzdem gekommen sind.

Vielen Dank an Alle Teilnehmenden, besonders an die von außerhalb.

Und ganz riesigen Dank an Lars, der uns nicht nur den Baumbestand organisiert und mitgefällt hat, sondern auch die Stämme bis Pfingsten in seinem Holzbetrieb lagern wird. Ansonsten noch danke an Julius, der uns beim Fällen und Holztransport geholfen hat (und bei dem ich im Lastwagen mitfahren durfte). Und danke an Freiherr von Wangenheim, dem der Fichtenbestand gehört, in dem wir fällen durften.